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Donnerstag, 15. April 2010

ru24 Mysterium 7: Wie, graue Haare?


hair ball
Originally uploaded by richt-what
Ich sitze beim Frisör, denke an nichts Böses. Ohne Brille lächele ich immer nur unbestimmt und schaue etwas scheu nach unten, ich sehe ja niemandes Mimik, die ich erwidern könnte. Ich erkenne nur die Dinge, die ganz nah sind. Abgeschnittene Haare zum Beispiel, die auf mein Friseurcape rieseln.
Aber das ist so eine Sache mit den abgeschnittenen Haaren...
Etwa 15 % haben eine Farbe, die ich mit mir assoziiere - braun. Der Rest ist hellgrau, mittelgrau, steingrau, mausgrau, asphaltgrau, schiefergrau... und polyacrylweiss.
Also... das sind überhaupt nicht meine Haare, ich schwöre!
Es könnte also sein, dass zusätzlich zu meiner Friseurin da noch jemand hinter mir steht und mir aus einem Körbchen Haarschnipsel von alten Leuten über die Schultern wirft...
Aber wenn ich in den Spiegel vor mir schaue, sehe ich unscharf nur meine Friseurin, sonst aber niemanden.

Theorie: Neben meiner Friseurin steht ein Vampir - so muss es sein! Denn natürlich hat der Vampir kein Spiegelbild! Und dieser schurkische Untote wirft mir helle Haare über die Schultern.
Was für eine perfide Methode, mich zu täuschen!
Bleibt das Warum.
Ich bleibe dran...
Das ist die beste Theorie, die ich habe.

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Mittwoch, 16. Dezember 2009

Aufwallen um jeden Preis


Bella, Edward e Jacob
Originally uploaded by Krik@
Gestern war ich im Kino. Der Film hieß "Biss zum ... Mittagessen" oder so und war der bereits zweite Teil einer moderner Vampirsaga.
Bella (18), die Hauptdarstellerin flog in dem Film mit der Fluggesellschaft VIRGIN (sic!) nach Italien. Merke: Es gibt keine Zufälle!
Ihr Lover, der Vampir Edward (109), steht die halbe Zeit irgendwo rum, als würde er auf den Bus warten, ist so blass wie der Graf von Monte Christo und macht dabei ein Gesicht, als habe er gerade in eine Zitrone gebissen. Eine hervorragende schauspielerische Leistung!
Sein Nebenbuhler Jacob (16) ist ein Werwolf-Welpe, der aussieht wie Winnetou auf Anabolika, bis er in der Mitte des Films endlich einen Coiffeur findet.
Wichtig an dem Film ist, dass alle immer nur aneinander riechen, dabei gar fürchterlich beben und ständig von so starken Gefühlsaufwallungen heimgesucht werden, dass sie zu gar nichts anderen mehr in der Lage sind, als aufzuwallen.
Hey! Die sind 16, 18 und 109 - wo bleibt denn dann der Sex? Natürlich will man allein deswegen schon wissen, wie es weitergeht, denn so kann man das natürlich nicht stehen lassen!
Kein Wunder, dass die Romane von Stephenie Meyer und deren Verfilmungen so erfolgreich sind.
Möglicherweise bin ich nicht die Zielgruppe.
Ach so.

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