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Donnerstag, 9. Januar 2014

+++ Breaking News: Peter Jackson erlangt Filmrechte an "Schneeweißchen und Rosenrot" +++

Snow White and Rose Red by GettysGirl4260
Snow White and Rose Red, a photo by GettysGirl4260 on Flickr.

Yay!!! Peter Jackson wird "Schneeweißchen und Rosenrot" als 540-Minuten-oder mehr-Dreiteiler verfilmen! Der Titel des neuen Milliarden-Franchise wurde bereits geleakt: "Four Sisters" (= "Vier Schwestern"). Wie das Studio verlauten ließ (und der Titel bereits ahnen läßt), werden insgesamt weitaus mehr Protagonisten als nur Schneeweißchen, Rosenrot, die Mutter, der Bär und der Zwerg mit von der Partie sein. "Beim Hobbit haben wir es doch auch so gemacht!", lacht Jackson. Die Rede ist nun von zusätzlichen Schwestern (Moss-Green und Pinky-Winky), zusätzlichen Hausbewohnern (Onkel Hank, Vetter It, Hexe Enxis u.a.), mehr verzauberten Tieren (Albert das Alpaka u.a.), viel mehr Zwergen und vor allem Kreaturen wie Yetis, Vampire und Werwölfe.
Wie jetzt bekannt wurde, hat für die Rolle des "Onkel Hank" bereits Dean Norris ("Breaking Bad") unterzeichnet! Und die Sensation: Der Bär wird von Hugo Weaving ("V wie Vendetta") gemimt! Weaving stand für Jackson ja schon bereits einige Male vor der Kamera ("Elrond" in HdR, DkH). Ungewiss ist es aber noch, ob wirklich Emily Browning ("Sucker Punch") alle vier Schwestern verkörpern wird. Andere Gerüchte sprechen von Chloë Grace Moretz ("Kick-Ass").
Der erste Teil (Four Sisters: Missing in Action) soll Anfang 2017 in Neuseeland abgedreht werden und Winter 2018 (in Urst Ultima 3D++) in die Kinos kommen. Die Teile 2 und 3 folgen jeweils ein Jahr später, nämlich Dezember 2019 und 2020.
Ein Höhepunkt des Jahres 2021 wird die in den Handel kommende Collectors Big-Box mit dem Director's Cut plus Audiokommentaren, den fehlenden ca. 300 Szenen sowie einem ausführlichen "Making of" sein (total 1.700 Minuten = 1,2 Tage).

Für das gesamte Four-Sisters-Franchise rechnet man bis Ende 2021 mit Einnahmen von 3,66 Milliarden US$.


Sonntag, 29. Januar 2012

Kiwi-Verschwörung

http://bit.ly/xsz31g
Was weiß man schon groß über Kiwis?
Das sind so Eier mit Haaren dran, werden auch als "chinesische Stachelbeere" bezeichnet und sind das Wappentier Neuseelands. Wenn man sich einen Dreck um Kommas schert, besteht die Kiwi zu drei vierteln aus Vitamin C.
Respekt!
Mit diesem geballten Wissen spazierte ich in einen Supermarkt um ein Dutzend (für die jungen Leser: 12) käuflich zu erwerben. Ich schaufelte die Teile in einen Plastikbeutel, bis mein Blick am Preisschild hängenblieb: "Kiwi, Chile, 0,99 EUR".
Grundgütiger! Für nen Cent mehr bekommt man ja nen ganzen Einkaufswagen!
Ich spurtete zu der in den Auslagen herumgrofelnden Einzelhandelsfachverkäuferin.
"Kiwi - Stück fürn Euro?", fasste ich mein Entsetzen elegant zusammen.
"Wir machen die Preise nich! Dat geben die oben vonne Zentrale vor!", sprudelte es reflexartig und wie geübt aus der Einzelhandelsfachverkäuferin heraus.
Aber was wäre ich für ein Blogger, hätte ich mich jetzt geschlagen gegeben!
Wieder zu Hause recherchierte ich kurz, rief dann "oben" bei der PIMPI Handels-GmbH an.
"Guten Tag, ich bin Kunde und möchte wissen, warum die Kiwis in ihrem PIMPI-Markt Wuppertal 0,99 EUR kosten!", fragte ich mit lauter und fester Stimme.
"Wir machen die Preise nich! Dat geben uns die Zwischenhändler vor!", meckerte Frau Swantje Krummrhein-Paziwicky von der PIMPI Handels-GmbH.
"Danke!"
Zwischenhändler war die Schnullewupp Zwischenhandels-KG.
"Hallo, ich möchte wissen, warum die Kiwis im PIMPI-Markt Wuppertal 0,99 EUR kosten!"
"Wir machen die Preise nich! Dat geben uns die Zwischen-Zwischenhändler vor!", nölte Frau Birte-Helene Schweineweich-Przykowsky von der Schnullewupp Zwischenhandels-KG.
Das ging dann noch den ganzen Tag so.
Die letzte Instanz, der weltweite Aufkäufer für Früchte und Beeren, die freundliche Nestlé-Tochter FRUIXXON verwies als Schuldige auf die chilenischen Erntehelfer.
"¿Por qué los kiwis coste 0,99 euros en mercado PIMPI?", fragte ich mit meinem besten Schulspanisch. Ich stolperte nur ein wenig über das kopfstehende Fragezeichen.
"No tenemos teléfono! Nosotros recibimos un salario por hora de 0,15 euros."
Ach so!
Die chilenischen Erntehelfer haben gar kein Telefon, weil sie nur 0,15 EUR in der Stunde verdienen!

Die Weltpreise für Kiwis werden demnach vermutlich von den Illuminaten per Los bestimmt.
Habe Dan Brown einen Tipp gegeben.