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Freitag, 8. Mai 2015

Bürogeplänkel 56: Hygienekopfkino!

geheimnisvolle Hygieneartikel (Originalfoto)

Auf der Damentoilette in der Firma tauchen immer wieder geheimnisvolle Hygieneartikel auf, die die Damenwelt in meiner Büro-Umgebung unaufhörlich in Unruhe versetzen! Gottogott! Zuerst Mango-Handcreme, dann SPRIT-Parfum... Zuletzt materialisierte sich ein Balea Deoroller "Himbeer-Zitronengras". Seitdem diskutierten meine Kolleginnen drei Tage in Folge, welche Besucherin einer zivilisierten Damentoilette wohl einen Deoroller benutzt, den sich ja theoretisch bereits [alle] durch die schweißfeuchte Achsel gerollt haben ...
Kraisch!!!

Aber das ist ja noch gar nichts, denn Menschen waren nicht immer so dermaßen heikel.
Es gibt ein gemeinhin wenig bekanntes Element namens Antimon (chem. Symbol Sb). Das Halbmetall ist bereits seit der Antike bekannt, im Mittelalter wurde es in Pillenform als stark wirkendes Abführmittel verwendet. Allerdings löste sich die Metall-Pille im Körper nicht auf, sie wurde komplett wieder ausgeschieden, sodass man ihrer wieder habhaft werden konnte. In Familien, in denen das Glück hold war, wurde dieses famose Abführmittel über Generationen weitervererbt. (Quelle: Link)
Hygienekopfkino!!!
DAS! IST!! SPARTA!!! :D


Freitag, 9. November 2012

Bürogeplänkel 41 - Kaiserstunden des Bizarren

goo.gl/B49ae
Mittwoch
Mehrere hygienische Damen konnten ganz genau beobachten, wie ein männlicher Mitarbeiter der Nachbarfirma auf der Damentoilette verschwand. Sie lauerten ihm auf, bis er nach langen Minuten wieder auftauchte! Shocking! Nur mit Not konnte verhindert werden, dass die hygienischen Damen meines Unternehmens aus Kopierpapier-Kartonage einen Scheiterhaufen errichteten, um in einem Fackelzug den "Spanner" den reinigenden Flammen zu übergeben!
Mein Einwand, dass er wohl "Stuhlgang" gehabt habe, wurde als völlig abwegig abgeschmettert. Aber was weiß ich schon?
Es wurde nicht zu lange gefackelt! Man eskalierte den Fall mit hysterischem Unterton direkt an die Vorgesetzten, die ihrerseits Kontakt zu den Hochgestellten der Nachbarfirma aufnahmen, um den Täter stante pede einer hochnotpeinlichen Befragung zu unterziehen (Eselsmütze, Streckbank, Adeles "Someone like you" [Blogbeitrag]).
In der Zwischenzeit schossen bei den hygienischen Damen die Theorien arg ins Kraut, was der "Perverse" wohl auf der Damentoilette gewollt habe:
  • div. Gender-Problematiken ("sexuelle Identität")
  • "spannen" und/oder "onanieren"
  • Bergung von Drogen, die eine Komplizin ihm dort hinterlegt hat
  • Installation von hochmodernem Videoüberwachungs-Equipment
  • mehreres oder alles der vorgenannten Punkte
Die Hysterie schaukelte sich derweil weiter auf.

Die allerhygenischte Rädelsführerin verlangte von den Vorgesetzten:
1) Spezialreinigung der Toilettenkabine durch die Reinigungskraft. Ich sah unsere Putzfrau im Geiste dort mit einem Chemturion-Anzug (Link) unter hartem UV-Licht mittels eines Rückentanks Chlorbleiche versprühen. Sicher, sicher...
Muahahaha!!!
2) Begehung der Toilette mit den Vorgesetzten zwecks Aufspürung von hochmodernem, für das menschliche Auge quasi unsichtbarem Videoüberwachungs-Equipment.
Dies wurde tatsächlich gemacht.
Muahahaha!!!
Während alles zunehmend absurder wurde, erlebte ich köstliche Kaiserstunden des Bizarren!
Mein schönster Arbeitstag!

Donnerstag
Die Vorgesetzten der Firmen tauschten sich über das Ergebnis der hochnotpeinlichen Befragung aus. Zuletzt kam ja doch die schreckliche Wahrheit ans Licht! Der schäbige Spanner war zuletzt unter den Klängen von Adeles "Someone like you" eingeknickt und hatte zugegeben, schrecklichen Diarrhoe vulgo Durchfall gehabt zu haben. Als auf der Herrentoilette alles besetzt gewesen war, hatte er sich keinen anderen Ausweg gewusst...
Natürlich: Es bleiben Zweifel...


Mittwoch, 17. Oktober 2012

Bürogeplänkel 40 - Klokeim-Infektion

goo.gl/ivutB
Als Kind habe ich oft Sachen gespielt wie: Der Boden ist aus Lava, wer ihn berührt ist tot! Dann habe ich hochgradig umständlich kletternd ganze Räume durchquert...
Die heikle Damenwelt spielt solches noch heute, am liebsten auf Toiletten: Wer irgendetwas berührt, bekommt Klokeime und stirbt entstellt eines schrecklichen, schrecklichen Todes!!!

Auf der Damentoilette im Büro ist nun einer der kleinen Mülleimer (man mag ihn auch "Bindeneimer" nennen) in einer der Kabinen zu Bruch gegangen. War natürlich niemand, muss wohl Materialermüdung gewesen sein, das mit dem Zertrümmern.
Sicher, sicher.

Was vermtlich geschah:
Madame Heikel wankt auf ihren top-trendigen 10-cm-Wedges-Absätzen in die Toilettenkabine, reißt ein Blatt T-Papier ab, um damit die Klinke von innen zu drücken und die Kabine zu verriegeln.
Anzahl Berührungen: 0, verbleibende Restleben: 3, Score: 1.000
Mme. lauscht, sie ist alleine. Sie läßt die südwärtigen Hüllen fallen und hückelt sich schwebend wie ein Hovercraft 3 cm über dem garstig verkeimten Toilettendeckel hin - bloß nie-nie-niemals etwas berühren! Diese Oberschenkel-Muskulatur würde das sog. "starke Geschlecht" mit blankem Neid erfüllen, wüssten sie nur davon! Es plätschert.
Anzahl Berührungen: 0, verbleibende Restleben: 3, Score: 2.000
Et Madämchen reckt sich und grofelt an der T-Papier-Rolle herum, findet aber den Anfang des Papiers nicht. Ihre Nagelstudio-Griffel tasten ins Leere. Madame bekommt Übergewicht nach vorne. Ausfallschritt ist ist nicht wegen der hockenden Pose. Mit einem gurgelnden Kreischen kippt sie nach vorne. Normale Menschen würden sich jetzt mal eben an den Kabinenwänden festhalten, aber Mme. Heikel würde nie-nie-niemals die urst verkeimten Toilettenwände berühren!!! Sekundenbruchteile verrinnen in heller Panik. Kurz bevor das VÖLLIG UNDENKBARE passiert, der Touchdown der ungeschützten Hände auf dem endverkeimten, indiskutablen Toilettenboden, beschließen die Reflexe von Madämchen im letzten Augenblick, ihr gesamtes Körpergewicht mit der rechten Hand auf dem Bindeneimer abzufangen.
Crunch!
Anzahl Berührungen: 1, verbleibende Restleben: 0, Score: 0
Mme. Heikel verläßt die Kabine hochroten Antlitzes, wäscht sich manisch die Hände, öffnet mit einem spitzen Ellenbogen die Tür in den Flur, benutzt achtmal das dort angebrachte Vogelgrippe-Desinfektionsspray und flieht schaudernd diese infektiöse Szene des Grauens. Im Grunde ist sie nun aufgrund einer unheilbaren Klokeim-Infektion so gut wie todgeweiht, ein wandelnder Leichnam (Blogbeitrag).


Samstag, 10. März 2012

Bürogeplänkel 30 - Blauer Korallenzauber

http://bit.ly/xcBuau
Wie bereits geschrieben (Blogbeitrag) malträtiert man die Geruchsrezeptoren der Toilettenbesucher unseres Büros seit Neuestem professionell mit einem vollautomatischen AirWick Freshmatic Compact, so called "Lufterfrischer" (Muahaha!)...
"Bratapfel und Zimt" gabs zur Weihnachtszeit für beide Toiletten. Nachdem sich der infernalische Inhalt nun endlich erschöpft hatte, drosch zum gefühlten Frühlingsanfang die neueste geruchliche Perversion auf mich ein: "Blauer Korallenzauber".
Hey! Merkt da noch einer was?
Wie riechen denn blaue Korallen?
Na, ganz bestimmt nicht so! Clownfische würden in Schwärmen Suizid begehen, wenn blaue Korallen so röchen!
Es hat eher was davon, als hätte man aus Barbies hellblauen Bauchnabelflusen ein Einhorn gebastelt, das nun im breiten Strahl sozialistisches Billig-Rasierwasser pisst.
OK...
Ich bin rüber zu den Mädels auf die Toilette. Die werden zurzeit mit pinkfarbenem "Magnolie und Kirschblüte" bedieselt.
Der Unterschied: das Einhorn ist pink.

Die Jungs blau, die Mädchen rosa: Und ist es nicht Wahnsinn, so hat es doch Methode!

Ich glaube, ich muss mal ein ernstes Wörtchen mit unserer allzu kreativen Reinigungskraft sprechen, die für die Bestückung der Teile zuständig ist.