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Montag, 17. Oktober 2022

Things we lost (in the fire) - Teil 4: Papas Hohner Mundharmonika

Katz (Abb. ähnlich), Quelle: Unsplash by Bodi.raw 

Mein Vater spielte Mundharmonika. Er hatte eine kleine, durch das Bespielen matt gewordene Hohner, auf der er einmal die Woche in der Küchenecke stehend, sein komplettes Repertoire zum Besten gab. In der Regel waren es alte Volkslieder, die er vermutlich seit dem Krieg spielte. Wir Kinder kannten es nicht anders, es war nichts Seltsames oder Peinliches daran.
Irgendwann in den 80ern schleppte uns Tante Waltraud eine halbwilde, getigerte Katze mit weißen Flecken an. Mein Vater nannte sie mit dem ihm eigenen Humor „Katz“ und dabei blieb es. Doch wann immer er das Mundharmonikaspielen anfing, verschwand das Tier unauffindbar, und tauchte erst wieder auf, wenn das Instrument im Küchenschrank verstaut wurde. Eines Tages beobachtete mein Vater, was mit der Katze passierte, sobald er die ersten Töne von z.B. "Ick heff mol en Hamborger Veermaster sehn" durch de Hohner pustete: Das Tier befiel ein nervöses Zucken entlang des Rückgrats, dann schien sich ihre Wirbelsäule zu verdrehen, sodass die Katze ganz schief wurde, gleichzeitig bekam sie Dellen, fiel an anderen Stellen ein. Wie frisch von einem LKW überrollt, wankte, schleppte sich die Katze auf drei Pfoten durch den Türspalt und verschwand im hintersten Winkel der Wohnung, sich zum Sterben zusammenkauernd. Das war das wahre Elend im Tierreiche! Da dem Vater das elendige Katz arg zu Herzen ging, stellte er das Mundharmonikaspielen zur Sicherheit vollständig ein. Es ging dem Tier einfach zu sehr ans Gemüt.

Ich hatte die Mundharmonika zusammen mit anderen Erinnerungsstücken in einer Schublade, nun ist sie fort.


Montag, 2. Mai 2016

Test: Bin ich ein Katzentyp?

(Foto: Chrissi Sommer)
Wenn man eine Katze in seinem Haushalt wohnen läßt, dann hat man plötzlich einen Mitbewohner, der körperlich fitter ist, als man es je sein wird (Stichwort: "Ninja auf Speed"). Diese Fitness ist gepaart mit einem gutmütig-robusten Wesen, einem verwegenen Sinn für Badezimmer-Hygiene und Ordnung ganz allgemein sowie einer vorhandenen, aber nicht gerade das Firmament erleuchtenden Intelligenz.
Wenn man nicht weiß, ob eine Katze als Mitbewohner zu einem passt, dann kann man das im Vorfeld simulieren, indem man für ein paar Tage einen Handballer bei sich einziehen läßt. Ist man froh, dass die Krampe wieder weg ist, dann sollte man die Anschaffung einer Katze vielleicht auch noch einmal überdenken.


Sonntag, 13. März 2016

Oskar 3 - Desert Storm

photo credit: sand storm via photopin (license)

Kater Oskar hat ein riesiges, hohes Katzenklo mit einem breiten, nach innen gewölbten Rand. Es ist so hoch und groß, dass ich mich anfangs darüber lustig gemacht habe. Theoretisch könnte man darin Bauarbeiten betreiben, ohne dass jemals Katzenstreu heraus fliegt.
"Theoretisch" ist hier wohl das Stichwort.
Denn schon als winziges Kätzchen gelang es Oskar binnen Stunden, größere Kontingente Katzenstreu in unserem Bad zu verteilen. Völlig rätselhaft! An manchen Tagen übertrieb er es dermaßen damit, dass ihm das den Spitznamen "Desert Storm" eingetragen hat -- denn unser Bad sah aus wie ein Modell des Iraks im Maßstab 1:144.000!
Gestern Abend kam ich ins Bad und konnte das Katzenvieh gerade noch dabei beobachten, wie er quasi einen Salto vorwärts aus dem Katzenklo heraus machte und wie der Blitz verschwand, pfotenweise Granulatkrümel wie Kamelle verteilend.
WTF?
Als sich eine Sekunde später die aus Richtung Katzenklo mit 2 km/h auf mich zutreibende Giftgaswolke traf, war klar, warum das Vieh wie von Furien gehetzt floh.
Ich wand mich würgend von dannen.
Ach so!


Samstag, 12. März 2016

Einstellung des Verfahrens aus Mangel an Beweisen


zuweilen frech
Ich decke den Wohnzimmertisch.
Kater Oskar sitzt 40 cm vom Tisch entfernt auf der Couch und schaut interessiert. Ich bringe die Schälchen mit den Salaten und stelle sie auf den Tisch.
"Oskar!", sage ich mit einem leicht drohenden Unterton.
"Ich bin die Unschuld vom Lande", sagt sein Blick. Na, dat könnense!
Ich gehe wieder zurück in Richtung Küche, drehe mich alle 5 Schritte um, die Katze verharrt unbeweglich in ihrer Unschuldspose. Ich drehe um, versuche mich auf Socken anzuschleichen, was gegenüber dem Sensorium einer Katze in etwa so ist, als würde ein behinderter Elefant auf Knallerbesen tanzen...
*seufz*
Ich lasse das unwürdige Treiben und trolle mich in die Küche. Als ich mit der Wasserflasche und dem Besteck zurückkomme, sitzt die Katze noch immer an der gleichen Stelle und schaut nach wie vor unschuldig-interessiert mit ihren Scheinwerferaugen und einem leicht schief gelegten Köpfchen.
Als ich das Besteck hinlege, leckt sich das Vieh total beiläufig einmal ums Schnütchen.
AHA!! SOSO! Eine Säuberung? Von was denn wohl? Salatdressing vielleicht?
Freches Ding!!

Et is schrecklich, aber man kannet doch nich beweisen!


Dienstag, 16. Februar 2016

Neulich, in der Nähe des Katzenklos

Archivbild
Am Samstagabend stand ich zähneputzenderweise vor dem Waschbecken im Bad und bereitete das Zubettgehen vor. Unser Kater Oskar (fünf Monate alt), der ja die ganze kommende Nacht Zeit gehabt hätte, mal kräftig und mit allem Nachdruck aufs Katzenklo zu gehen, beschloss stattdessen auf den letzten Drücker, dass das in geselliger Runde viel mehr Spaß macht und setzte sein Vorhaben spontan um.
Ich spülte mir gerade den Mund aus, als mich der Pesthauch wie ein Mike-Tyson-Faustschlag traf. Der Angriff auf meinen Geruchsinn war dermaßen allumfassend und überbrachial, dass sich in einer Art neuralem Kaskadenversagen auch mein Blickfeld stark verengte und ich gleichzeitig meines Gehörs verlustig wurde. Meiner Sinne beraubt, taumelte ich grunzend nach hinten, klammerte mich ans Waschbecken, hielt die Luft an wie ein Ertrinkender.
Dies war wahrhaftig eine Szene, die einen Vergleich mit Patrick Süskinds "Das Parfum" nicht scheuen musste! Mein erster unbewusster Impuls war, das liebe, süße Kätzchen zu retten, aber das Vieh hatte sich natürlich schon bei allererster Gelegenheit verpisst.
Leider schaffte ich es nicht ohne zu atmen bis zur Tür, ich zog mir das Giftgas direkt in die Lungen.

Später lag ich noch lange wach und lauschte mit rasselnden Atemwegen und tränenden Augen auf das ferne Klirren sich von den Wänden ablösender Badezimmerfliesen.


Mittwoch, 25. Dezember 2013

Katz: Katz

One relaxed cat... by bigpresh
One relaxed cat..., a photo by bigpresh on Flickr.

Die halb verwilderte Katze aus Tante Waltrauds Garten, die sie uns ungewohnt wortgewaltig aufgequatscht hatte, wurde auch mit den Jahren nur sehr mäßig zutraulich. Sie ließ sich kaum streicheln und auf den Schoß kam sie schon mal gar nicht. De Vatter indes machte sich richtig einen mit dem widerborstigen Vieh, sodass die Katze ihn quasi vergötterte. Alle anderen waren für sie weiterhin nur "Spacken, die auch da wohnten".
Nun, ich war jung und ehrgeizig und wollte unbedingt auch mal, dass de Katze freiwillig bei mir auf den Schoß kam. Ich begann mit ca. 14, dieses zu wollen und zu versuchen und hatte mit Erreichen der Volljährigleit nur arg mäßige Erfolge vorzuweisen. Es half, wenn de Vatter mit QM drei Wochen Urlaub machte und Katz mindestens zwei Wochen nicht mehr gebürstet worden war. Auch Rinderhack konnte die vornehme Madame mal zu einem Kurzzeit-Aufenthalt auf meinen Knien locken -- om-nom-nom -- weg war sie wieder.
Ich beschloss, dass das dann eben so war.
Eines Tages besuchte mich in meinem Elternhaus Tom, seines Zeichens Tier-Phobiker. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich gar keine Ahnung gehabt, überhaupt jemanden zu kennen, der ganz allgemein Angst vor Tieren hatte.
Wir setzten uns.
Zwei Zehntel Sekunden später saß Katz auf seinem Schoß.
Tom erstarrte zur Salzsäule.
Ich starrte die Katze an.
Katz begann zu schnurren.

Später gab ich dem Vieh Tiernamen.
Man fasst es doch nicht!


Sonntag, 24. November 2013

Katz: So ein Schrödinger-Ding

http://goo.gl/ZpcpzM
Katz, die bei uns zu Hause wohnte, war es bei Strafe verboten, auf dem Küchentisch herumzuliegen. Nachdem Vatter ein paar mal mit der Faust auf die Tischplatte gehauen hatte (während Katz es sich auf derselben gemütlich gemacht hatte), schien die Katze sich dieses Ansinnen auch sehr zu Herzen genommen zu haben. Sie wurde während ihrer wirklich nicht kurzen Lebensdauer von keiner Menschenseele jemals wieder dabei erwischt, auf dem Tisch gesessen zu haben.
ERWISCHT, wohlgemerkt...
Der Küchentisch knarrte nämlich leise, wenn er etwas belastet wurde. Näherte man sich der Küche also aus Richtung des Flurs, hörte man ein leises "Knarr". Betrat man die Küche, lag Katz schläfig auf dem Stuhl, machte hochgradig professionell den Eindruck, als liege sie bereits seit vielen Stunden dort, unbeweglich. Verließ man die Küche wieder, hörte man kurzum das verräterrische "Knarr". Ging man jetzt zur Hintertür heraus und ums Haus herum, konnte man durchs Küchenfenster (durch die Gardine) et Katz feist auf dem Tisch liegen sehen. Aber: Das war ja kein Beweis, das war ja "von draußen" und galt demnach nicht, außerdem könnte man von außen ja nicht auf den Tisch hauen, so Katz' Logik.

Da man sie nicht erwischen konnte, befand sie sich quasi ebenso wie Schrödingers Katze in einer Art Superposition: Von Innen beobachtet immer auf dem Stuhl, von Außen beobachtet immer auf dem Tisch – gleichzeitig.
So ein Schrödingers-Katzen-Ding eben.


Montag, 18. November 2013

Vatter 5 - Experimentieren mit Katz

http://goo.gl/Hkjs5x
Katz, die vollzeit in meinem Elternhaus wohnte, war zweimal im Jahr rollig. Dann wurde sie flach wie eine Flunder und versuchte mit wüstem Miauen, Kater anzulocken. Vor allem stellte das Gequärke so allerlei mit der Nacht-Ruhe an. De Eltern besorgten deshalb beim Tierarzt ein Medikament, welches Katz beim ersten Brunftschrei zu verabreichen war.
Da man Katzen nicht einfach eine Pille in den Schlund werfen kann, außer, man hat den "10. Dan in Gefahrensuchen", kaufte de Vatter beim Metzger Rindergehacktes. Oder, wie er zu sagen pflegte: "gemahlene Kuh". Zu Hause angekommen drückte er eine Pille aus der Blisterpackung, zerdrückte sie mit einer Kuchengabel in einer Untertasse, wärmte das Fleisch einige Sekunden in der Mikrowelle an - Adel verpflichtet -, verrührte das Ganze und stellte es der Katze hin. Die verschlang alles im Erstschlag - Nacht-Ruhe gesichert.
Mit der Zeit begriff Katz, dass sie nur nach dem umständlichen Prozedere überhaupt in den Genuss ihrer Leibspeise kam und hörte auf, dem Vatter während der Zubereitung maunzend, murrend und gurrend um die Beine zu streichen. Stattdessen blieb sie einfach so lange unsichtbar außerhalb der Küche, bis der Vatter die Untertasse auf den Küchenboden stellte. Exakt eben diesen Augenblick wählte Katz dann, um beiläufig, wie total zufällig aufzutauchen und sich über das Hack herzumachen.
De Vatter mutmaßte, dat de Katte nach Gehör de Arbeitsschritte mitverfolgte, um sich dann erst nach Fertigstellung des Mampfes zeitnah zu zeigen. Deshalb beschloss er, et Katz zu überlisten  --  ein Kampf der Titanen!!!

Sein Versuchsaufbau beinhaltete:
Besteckschublade (mit der Kuchengabel)
Geschirrschrank (mit Untertasse)
Kühlschrank (mit Gehacktes in Alufolie)
Küchenschrank (mit Tablettenblister)

Versuch #1:
Hack aus dem Kühlschrank nehmen, kurz in der Mikrowelle 'nuken', warten, Gabel holen, Tablette zerdrücken, warten, Tellerchen holen, alles schnell verrühren, bis 10 zählen, Teller hinstellen
Resultat: Katze erscheint auf die Sekunde, völlig entspannt aus dem Nichts und mampft das Hack weg.
...
Versuch #4:
Teller und Gabel stehen bereits seit dem Morgen parat. Früher Nachmittag: Hack gewärmt, bereits zerdrückte Tablette untergerührt und Tellerchen mit fließender Bewegung auf den Boden gestellt.
Resultat: Katze erscheint pünktlich wie lässig aus dem Nichts und verschlingt's.
...
Versuch #15:
Tablette liegt bereits zerstoßen auf dem Tellerchen vor (das am Vortag aus dem Schrank geholt wurde), Gehacktes in Folie wird in der Hosentasche aufgewärmt, Auspackgeräusch der Alufolie mit künstlichem Reiz-Husten überdeckt, der Mischvorgang auf dem Tellerchen leise mit dem Stiel eines gebrauchten Kaffeelöffels von der Spüle. Finale: De Vatter geht rückwärts auf Socken, um et Tellerchen auf den Boden zu stellen.
Resultat: Punktlandung: Katze erscheint relaxt aus dem Nichts und zieht sich's rein.

Endergebnis: Vatter (0), Katz (15)

De Vatter belegte de Katz mit Tiernamen und gab et Versuchen auf.
Dat Vieh war ihm einfach über.


Sonntag, 10. November 2013

Vatter 4: Mundharmonika

http://goo.gl/oxOOKc 
De Vatter spielte bereits "seit Olims Zeiten" (seine Formulierung) Mundharmonika. Er hatte eine kleine, durch das Bespielen matt gewordene Hohner, auf der er einmal die Woche in der Küchenecke stehend, sein komplettes Repertoire zum Besten gab. In der Regel waren et alte Volkslieder. Da de Vatter dat schon immer so machte, hatte et auch für uns Blagen nix Seltsames oder Peinliches, dat war eben so.
Wann immer de Vatter et Spielen anfing, verschwand unsere getigerte Hauskatze namens Katz, un tauchte erst wieder auf, wenn de Mundharmonika im Küchenschrank verstaut wurde.
Eines Tages beobachtete de Vatter, wat mit em Katz passierte, sobald er de ersten Töne von z.B. "Ick heff mol en Hamborger Veermaster sehn" durch de Hohner pustete:
Katz befiel ein nervöses Zucken entlang des Rückgrats, dann schien sich ihre Wirbelsäule zu verdrehen, sodass die Katze ganz schief wurde, gleichzeitig hatte es den Anschein, dass das Tier an manchen Stellen Dellen bekam, an anderen Stellen einfiel. Wie frisch von einem LKW überrollt, wankte, schleppte sich die Katze auf drei Pfoten durch den Türspalt und verschwand irgendwo im hintersten Winkel der Wohnung, sich zum Sterben zusammenkauernd.
Das war das wahre Elend im Tierreiche!
Da em Vatter dat elendige Katz arg zu Herzen ging, stellte er dat Mundharmonikaspielen zur Sicherheit vollständig ein. Et ging ihr einfach zu sehr an et Gemüt.


Mittwoch, 15. Mai 2013

Vatter 1: Katz

http://goo.gl/JN1Vc
Anfang der 90er bekam unsere Familie noch einmal Zuwachs: T.W. hatte uns eine halb verwilderte Katze aus ihrem Garten aufgequatscht. Sie war getigert mit weißen Flecken und wurde im Laufe der Zeit nur sehr mäßig zutraulich.
Mein Vater indes hatte einen Draht zu der Katze. Er nannte sie schlicht "Katz" und redete mit ihr wie mit einem im Prinzip verständigen aber etwas widerborstigen Kind. Die Katze antwortete maunzend und gurrend und strich ihm um die Beine als gäbs kein Morgen.
Wie immer ließ sie die letzten fünf Bröckchen im Katzennapf vertrocknen. De Vatter nannte diesen Vorgang "bärbeln", weil eine Freundin von mir auch immer die letzten Happen Essen auf dem Teller übrig gelassen hatte, seinerzeit.
Jetzt forderte Katz vehement neues Futter, weil der Rest im Napf ja sowas von urst ungenießbar geworden war! War die Kitekat-Dose im Kühlschrank leer, dann ging de Vatter zur Speisekammer, eine neue Dose Katzenfutter holen, Katz trottete maunzend hinterher.
Die Auswahl war riesig: "Kalb & Geflügel", "Ente & Truthahn", "Thunfisch & Lachs", "Geflügel & Wild" und noch etliche andere, seltsamerweise nie-nie-niemals "Rennpferd & Pony".
"Was hältst du von 'Thunfisch'?", fragte de Vatter die Katze.
"Möröö!", mopperte Katz.
"Jo! Ist ja gut! ... Vielleicht magst du heute 'Truthahn'"?
"Mörrr-meck-meck!", protestierte die Katze energisch.
De Vatter schüttelte sein weises Haupt.
"Na gut, Katz, wie wäre es mit ... 'Geflügel'?"
"Mrrrau!", begeisterte sich das Tier, sie hüpfte ein wenig in die Höhe dabei.
"Sicher?", fragte de Vatter und hielt ihr die Dose hin wie ein Weinkellner eine Flasche guten Weines.
"Mrrrau!", kam es bestätigend, Katz rieb sich das Kinn an der Dose.
"Na gut. Ist deine Entscheidung! Aber es wird alles aufgegessen!", sagte de Vatter streng.
Wieder in der Küche wurde die Dose geöffnet, derweil lief die Katze Hochgeschwindigkeits-Achten um seine Beine.
Katz verschlang das dargebotene Futter im Erstschlag, sie ließ ihre fünf obligatorischen Bröckchen übrig (sie "bärbelte") und verschwand hochzufrieden irgendwo in der Wohnung.