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Samstag, 28. Januar 2017

Männer

photo credit: National Library of Ireland on The Commons Irish Boundary Commission's first sitting in Ireland via photopin (license)
Gestern verbrachte ich angelegentlich etwas Zeit auf der Firmen-Toilette. In die Kabine neben mir hastete ein Herr, der als erste Amtshandlung superhektisch 6x das Toilettendeckel-Desinfektionsspray auf einen Toilettenpapierstreifen aufbrachte, um dann auf der Sitzfläche für sein ach so edles Gesäß hinreichend sterile Bedingungen herzustellen.

Ich bin jetzt mal so gar nicht als Macho bekannt, aber hier bricht es doch hart aus mir heraus:
MÄNNER DESINFIZIEREN KEINE KLODECKEL.
Ein Toilettensitz bietet doch überhaupt keinen Lebensraum für Keime!
Herrgott. Was für eine metrosexuelle Brut reift hier heran? Außerdem haben Männer die sich ihnen bietenden hygienischen Bedingungen eines jeden Ortes klaglos hinzunehmen! Dann wäscht man sich die Hände mit kaltem, wenn es denn sein muss von mir aus auch mit heißem Wasser, aber nie-nie-niemals mit LAUWARMEM Wasser, wie ich das qua Mischhebel-Stellung (1/3 im roten Bereich) oft genug auf der Herrentoilette erlebe:
MÄNNER WASCHEN SICH DIE HÄNDE NICHT MIT LAUWARMEM WASSER.
Und jetzt kommt noch das Tüpfelchen auf dem i: Dann verlassen die fimschigen Kerle die Toilette und pumpen sich nach dem Händewaschen zu allem Überfluss auch noch Desinfektionsspray auf die Flossen. Jedes Mal. Facepalm. (Ausnahme: Chirurgen auf dem Weg zum OP.)
MÄNNER DESINFIZIEREN SICH NICHT DIE HÄNDE.
Der Handdesinfizierer hängt da für Frauen, die aufgrund ihrer geringeren Körpermasse von Natur aus anfälliger sind für Infektionen -- hat sich das noch nicht herumgesprochen? Vielleicht sollte man die Teile pink machen. Und eisblaue Spender mit Tabac Original After Shave danebenhängen.

"Wann ist ein Mann ein Mann", sang Herbert Grönemeyer 1984 (hier).
Also, wenn er die drei obenstehenden Punkte beachtet, dann schon, denke ich.


Freitag, 4. Januar 2013

Bürogeplänkel 45 - Ich kann im Büro nirgendwo sitzen

http://goo.gl/gjCyV
Sitze ich im Büro noch länger bei den Frauen, werde ich ganz sicher wahnsinnig!!!
Heute ist z.B. der "Tag des schönen Schuhs". Alle Mitarbeiterinnen in meiner Firma tragen heute nämlich total schöne Schuhe. Es braucht nur eine reinzukommen, zum Dienst zu erscheinen, da sagt schon eine: "Ooh, du hast aber schöööne Schuhe an!"
Nachdem ich das gefühlte 15x gehört habe, beginnt mein präfrontaler Cortex (Hirrrn!), sich zu verflüssigen.
Trage auch ich schöne Schuhe heute?
Tragen wir nicht alle schöne Schuhe heute?
Tragen wir nicht immer alle schöne Schuhe?
Sind Schuhe nicht eigentlich sowas von idiotisch scheissdrecksegal, Himmelherrgott???
Muahahahaha!!!

http://goo.gl/Z1fPA
Setze ich mich im Büro zu den Jungs rüber, werde ich ganz sicher wahnsinnig!!!
Heute ist z.B. der "Tag des SUV"/"Tag des BVB". SUV-Vergleiche wie "VW Touareg V10 TDI vs. Chevrolet Duramax" sind nämlich total wichtig. Ebenso wie "Ballsportverein Borussia vs. Schlacke Nullvier" etc. Und ob der Marvin Kramps als Rechtsaußen bei Bayern (oder Bayer?) taucht oder nicht - et scheint hoch relevant! Nachdem ich das gefühlte 15x gehört habe, beginnt mein präfrontaler Cortex (Hirrrn!), sich zu verflüssigen.
Sind Fußball und Autos auch nur halbwegs relevante Themen?
Sind Fussball und Autos nicht eigentlich sowas von idiotisch scheissdrecksegal, Himmelherrgott???
Muahahahaha!!!

Unterm Strich: Ich kann im Büro nirgendwo sitzen.


Mehr Schuhe: (Blogbeitrag)
Mehr Fußball: (Blogbeitrag)


Donnerstag, 15. November 2012

Kommunikation im dritten Jahrtausend

http://goo.gl/gPrfA
Spätherbst 22.012 v. Chr.: Während sich die Sammlerinnen als Gruppe brabbelnd über die lokale Vegetation hermachten und Beeren, Pilze, Samen und lecker Schnecken einsammelten, hielt ihre Geräuschkulisse wildes Getier ab und schützte gleichzeitig davor, dass eine verloren ging.
Der Jäger indes hatte schweigsam seinem Tagewerk nachzugehen, der entscheidende Faktor für das Heil des Waidmanns. Jagte er in der Gruppe, so schwiegen die Männer gemeinschaftlich, verständigten sich mit Blicken oder mittels Zeichensprache wie heute noch beim Base- oder Football.

Im Spätherbst 2012 n. Chr. lassen sich Nahrungsmittel quasi en passant sammeln (Blogbeitrag). Die Sammlerinnen der Horde sind über den halben Globus verteilt, sie halten Kontakt via Facebook, SMS, Handy/Telefon, Skype, E-Mail und zwitschern bei Twitter (in unterschiedlichen Gewichtungen). Das Gebrabbel ist dasselbe geblieben, nur wird jetzt alles auf elektronischem Wege abgewickelt.
Der ehemalige Mammutjäger hat auch ein Handy, natürlich. In der Regel ist es ein State-of-the-Art-Handy. Der Jäger hat dieses Gerät, einem Schmuckspeer gleich, hauptsächlich als Prestigeobjekt zum Angeben bei anderen Männchen. Allerdings kann er sich prima damit wecken lassen, er kann dufte damit daddeln, ins Netz gehen. Wenn es schellt, erschreckt sich der Mammutjäger: "Orr, scheiße, och nee, ein Anruf!"

Das ist der große Mist an Smartphones - dieses ständige Erreichbarkeits-Ding! Und das ist jetzt mal fast so schrecklich wie dieses SMS-Ding!
Muss Mann SMS schreiben?
Muss Mann auf eine SMS wie "Bin gerade im PIMPI-Markt, brauchen wir noch Linde-Klee-Honig und Toilettenpapier?" wirklich antworten - und das auch noch zeitnah?
In Robert Rodriguez' Film "Machete" (2010) spricht es der klingenschwingende Protagonist gleichen Namens aus: "Machete schreibt keine SMS!"
A very manly man!
Eine Offenbarung!!!
Schwielige thumbs up.



Dienstag, 25. September 2012

Schutzheilige des weiblichen Schuhticks

"Wenn ich mit offenem Fenster schlafe, höre ich manchmal eine Frau vor Glück schreien und frage mich, wer ihr nachts um zwölf Schuhe liefert." @peterbreuer, Twitter
bit.ly/QStxWn 
Imelda Marcos, ehemalige First Lady der Philippinen und Gattin des philippinischen Ex-Diktators Ferdinand Marcos, gilt landläufig als die Schutzheilige des weiblichen Schuhticks. Als man sie und ihren Gatten hops nahm, fanden sich in den prunkvollen Gemächern der ehemaligen Machthaberin 3.000 Paar Damenschuhe (Quelle)...
Püh!
Das sind doch Peanuts! Popsängerin Mariah Carey (Blogbeitrag) soll tatsächlich 10.000 Paar Schuhe besitzen.
Sicher, sicher.
Et Mariah muss ja sowas von urst-ultra-abnorm überglücklich sein, 27 Jahre lang jeden Tag ein anderes Paar Schuhe tragen zu können (vor allem wenn sie über 25 Jahre davon mehr und mehr aus der Mode kommendes Schuhwerk auftragen muss)...
Schwachsinnige.

So richtig können da meine Kolleginnen nicht mithalten.
Aber sie sind allzeit bemüht.
Wann immer eine auf neuen Schlappen in die Räumlichkeiten geschwebt kommt, gibts grundsätzlich ein großes Hallo! (Man scannt sich also als Dame unentwegt untereinander.) "Oooh!", "Hach, die sind aber toll!", "Zeig mal!", "Hanä, die Riemchen sind aber raffiniert!", "Die Farbe passt ja genau zur Handtasche und zu deinem Gürtel", dann kommen sie angerannt und halten ihre winzigen Füßchen aneinander. Dieses Gewese muss für die Neuschuhbesitzerin ein innerer Reichsparteitag sein...
Und dann spielen sie neuerdings auch noch die Zalando-Werbung nach: "Schrei vor Glück" (hier). Unser Postmann hat schon so dieses Zucken am rechten Auge...
"Männer stehen meist fassungslos vor dem Schuhtick der Frauen - reichen ihnen doch oft - von Sportschuhen abgesehen - ein Paar braune und ein Paar schwarze." (Quelle)
Jep.
Genau.
Schon bei dem Wort "Trendschuh" wird mir ganz blümerant (Blogbeitrag).
Nun, Zalando steht wegen seiner Arbeitsbedingungen am Pranger (Quelle). Und wer schon mal den eigenen Slavery-Footprint (hier) hat berechnen lassen, kommt vielleicht mit kleiner gleich 25 Paar Lederschuhen mal über die eine oder andere Saison.
Weniger ist mehr.


Sonntag, 16. September 2012

Bürogeplänkel 37 - Activmen: Niemand muss ertrinken

bit.ly/Nw7OFK
Die in meiner Firma arbeitenden Damen (in ihrer Gesamtheit "Antjes" genannt) absolvierten mindestens einmal jährlich erfolgreich eine Tour (zweitägige Planwagenfahrt, 12-stündiges Schuh-Shopping, etliche Likörchen durcheinander, Hihi!, Filmriss). Da wollten die Herren der Schöpfung natürlich nicht hinten anstehen und schufen die "Activmen". Konsequent falsch geschrieben sollten sich unter diesem Banner die Herren des Unternehmens versammeln, um eine Riesenmenge Spaß zu haben!
Und was hatten wir für einen Spaß - z.B. "Kanufahren auf der Sieg". Noch heute schrecke ich manchmal aus Träumen hoch, einen gurgelnden Schrei auf den Lippen...

Die Sieg.
Wir waren vorbereitet. Jeder hatte einen gut verknoteten und somit wasserdichten Müllsack mit Wechselwäsche dabei. In einem sehr ruhigen Knick der Sieg, der mehr etwas von einem Teich als von einem Flüsschen hatte, konnten wir erste Erfahrungen mit dem Kanu-Paddeln machen. Es klappte so mittel. Wir lernten, wie man ein Kanu lenkt (der hinten sitzende steckt das Paddel hinter sich ins Wasser und drückt es in die eine oder andere Richtung). Ich konnte nur 'links'. Wir lernten, dass man die unruhigen Stelle im Wasser immer da zu passieren hat, wo die meiste Gischt ist. Röngdöng, Probezeit vorbei, wir fahren los!
Äh...
Die Jungs sprangen in die Kanus, ich gelangte zu dem, in dem bereits Raimund und Schleuti saßen. Mein Platz war plötzlich hinten - der des Lenkers.
"Ich kann nur links!", sagte ich.
"Haha, geht schon!", freuten sich die Jungs.
Wir fuhren los. Alles klappte ganz vorzüglich, bis wir an die erste unruhige Stelle kamen, so ca. 400 m weiter.
"Henning, re-hechts!!!", brüllten die beiden.
"Spacken, ich kann nur li-hinks!", schrie ich zurück.
Das Kanu legte sich quer zur Strömung und kenterte. Raimund blieb vorsichtshalber mit dem Fuß im Kanu hängen, Schleuti lag auf ihm, das die Strömung einfangende Kanu drückte beide noch zusätzlich unter Wasser, das hier etwa hüft-tief war. Raimunds schaffte es mit größter Mühe, seinen Kopf über Wasser zu halten. Nach einer Weile sagte er den Satz. Artikuliert. Sachlich. Für alle verständlich. Denn es ist nicht die Sache des Stoikers, in x-beliebigen Situationen auch nur ansatzweise Contenance und Besonnenheit vermissen zu lassen. So auch hier:
"Wenn der Schleuti jetzt mal von mir runter geht, dann muss auch niemand ertrinken."
Wie aus dem Lehrbuch!!!
"Für den Stoiker als Individuum gilt es, seinen Platz in [der] Ordnung [der Dinge] zu erkennen und auszufüllen, indem er durch die Einübung emotionaler Selbstbeherrschung sein Los zu akzeptieren lernt und mit Hilfe von Gelassenheit und Seelenruhe zur Weisheit strebt." (Wikipedia)
Chapeau!
Am Ende saßen wir tropfnass im Kanu und fuhren weiter. Etwa weitere 400 m später rasteten die "Activmen" in einem Knick. Wir hatten ja schließlich insgesamt schon das 0,8-fache eines Kilometers zurückgelegt! Ein nicht kanufahrender Kollege (Dieter) hatte freundlicherweise Bierbänke aufgebaut, es gab K-Salat und Würste - hey! Schleuti hatte sich die nassen Sachen ausgezogen und die Trockenen aus seinem Müllsack angezogen, nicht die weiseste Entscheidung, wie sich beim sofortigen Kentern bei der Weiterfahrt zeigen sollte.
Und so ging der Spaß immer weiter.
Paddel, paddel, paddel.
"Rechts!", "Re-hechts!!!"
"Spacken!"
*kenter*
usw., usf.
Irgendwann wechselten wir gnädigerweise die Boote, ich saß plötzlich vorne bei Felix in einem Zweierkanu, wenigstens ging jetzt auch 'rechts'.
Paddel, paddel, paddel.
Paddel, paddel, paddel.
Ächz.
Paddel, paddel, paddel.
Paddel, paddel, paddel.
Argl.
Paddel, paddel, paddel.
Paddel, paddel, paddel.
So langsam hatte ich dann auch mal genug gepaddelt.
"Felix, wie lange ist denn noch?", fragte ich mit brennenden Armen nach hinten zum Steuermann.
"Och, so das erste Fünftel haben wir!", freute sich Felix.
Paddel, paddel, paddel.
Paddel, paddel, paddel.
*kotz*
Am rechten Flussufer kam ein Ausflugsrestaurant in Sicht. Alle Plätze direkt an der Sieg waren vollständig besetzt.
"Felix, wir fahren jetzt mal rechts ran!"
Ich stieg aus, klemmte mir meinen Müllsack unter den Arm.
"Viel Spaß noch, ich trink mir hier nen Cappu, wenn ihr fertig habt, könnt ihr mich ja abholen."
Felix paddelte wie ein Duracell-Häschen von dannen.
Ich, der ich tropfnass den Fluten entstieg, wurde von den die Außengastronomie weidlich nutzenden Herrschaften angestarrt.
"Tach!", sagte ich in die Runde und ging auf die Toilette, um mich umziehen.

Ich kann mich erinnern, irgendwann in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts während einer Pest-Epidemie mehr Spaß gehabt zu haben, als bei dieser Paddelei auf der Sieg.


Mittwoch, 18. Juli 2012

Mütze

bit.ly/Oav0pF 
Berlin. Wir rannten uns die Hacken wund, Sightseeing und Freunde treffen und so.
An der Schönhauser Allee, nördlich des Senefelderplatzes im Ortsteil Prenzlauer Berg lag der/die/das/ein LAPIDARIUM - so stand es fett dran.
Also die machen da also "irgendwie in Steinen".
Sah aus wie ein Friedhof.
War wohl ein Friedhof.
Also rein, kucken.
Freundin ging vor, ich hinterher.
Anmerkung: Es war keinerlei, wie auch immer geartete Warn-Beschilderung etc. zu sehen!
"MÜTZE AUF!!!", schnauzte mich beim Reingehen die dort herumstehende Frau Bullterrier an.
"Arghl!", schaffte ich gerade noch aufgrund der freundlichen Anrede.
Ich erhaschte einen Blick auf ein Körbchen mit schwarzen, jüdischen Mützchen. Zog rasch so meine Schlüsse. Jüdische Mützchen = Jüdischer Friedhof = mützchenpflichtig (wg. "Religion und so"). Ich griff mir also eine solche Hinterkopfbedeckung (die Kippa heißt) und setzte sie auf. Ich habe ja schließlich kein Problem mit anderen Kulturen, andere Kulturen aber offenbar mit mir.
Etwas unschlüssig, ob ich jetzt meiner Freundin auch ein Mützchen mitbringen sollte, fragte ich die freundliche Frau Bullterrier.
"NEIN, NUR FÜR MÄNNER!!!", brüllte sie.
Sicher, sicher.
Ach so, na klar.
Dankeschön.
Hauptsache, man steht als Voll-Troll da!

Und: Hallo? Nur für Männer?
Chauvi-Verein!


Google Maps: (Link)

Freitag, 3. Juni 2011

Bürogeplänkel 23 - Mädchenlebensmittel

Wenn ich im Büro Küchendienst mache, entdecke ich in den Schränken der Büroküche immer wieder Tupperdosen, die von der Größe her eher für Spermaproben als für Lebensmittel geeignet scheinen. Ich habe sowas gar nicht im Haus! Immerhin würden vielleicht 30 Erbsen darin Platz haben. Oder zwei Sardinen, jeweils halbkreisförmig angeordnet.
Naja, irgendwie passt das zu den Mädchenlebensmitteln, die im Büro-Kühlschrank ihr Winzlingsdasein fristen: Ein singulärer Kinderriegel (die Kleinen aus der Tafel) mit Zettelchen "Nicole" oder ein einzelner Oreo-Keks mit eigenem Post-It-Namensschildchen. Eine Scheiblette, die Folie per Edding mit Namenskonterfei versehen wurde. Eine benamste Literflasche Cola-Light mit 34 ml Restinhalt.
Das alles ist total possierlich!
Es ist gerade so, als schaue man in die Lagerräume eines Zwerghamsters.

An diese Mädchen-Parallelwelt der Mengenlehre haben sich wohl denn auch Müslihersteller angepasst. Denn Jungs essen ja nur Steaks ohne Beilage.
Natürlich.
Ein sehr schönes Beispiel ist z.B. vom PENNY die 375 g-Tüte "B!O Dinkel Crunchy Müsli" aus kontrolliert biologischem Anbau - "Mehr Geschmack, mehr Genuss". Die Ernährungsempfehlung verrät das ganze Elend:
"1 Portion (30 g + 125 ml fettarme Milch) = 186 kcal".
MUAHAHAHA!!!
Seit wann gibt es Lebensmittel denn wieder auf Bezugsschein?
Soll ich mir die 30 g nicht lieber mit einem McDonald's-Strohhalm in die Nase ziehen und mir den Schluck Milch einfach sparen?

Vielleicht sollte ich wirklich auf Steaks umsteigen.
Rumpsteak (300 g) mit einem Salat vom Buffet und einer Folienkartoffel - oh yeah!
Und die Winz-Portionen überlasse ich den Zwerghamstern und den Büromädchen.


Sonntag, 28. März 2010

Statistik

Ich habe es im Netz aufgeschnappt: »Über 51% aller männlichen Briten haben sexuelle Fantasien, in denen David Beckham vorkommt.« (Quelle)
Hallo?
Hätte der Satz gelautet: »Über 51% aller männlichen Briten haben sexuelle Fantasien, in denen Victoria Beckham (geb. Spice) vorkommt« - dann wäre ich schon von den Socken gewesen und hätte gedacht: »Ach? Echt? Wieso?«
Aber David Beckham?
Der Schutzheilige aller Metrosexuellen?

Man sollte diese Fantasie mal von der praktischen Seite beleuchten: Dieser Metrosexuelle wird danach mindestens 2 Stunden lang das Bad des fantasierenden Herrn blockieren, dabei dessen ganzen Augenbrauenstift aufbrauchen, die Augenfaltencreme und dazu seinen sündhaft teuren Concealer! Den Arschrunzelentferner lässt er vielleicht sogar mitgehen! Und dann wird er auch noch 300 Mücken für ein Taxi wollen.
Mindestens.

Aber nachdem ich jetzt mal ein größeres Kontingent von Little Britain (Link) gesehen habe, scheinen mir die 51% gar nicht mehr so völlig unwahrscheinlich.
Vielleicht gibt es sogar eine große Dunkelziffer... ;)

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