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Montag, 31. Dezember 2012

www 19 - Facebook-Profil bei Google auffindbar - WTFWJD???

http://goo.gl/itcx8 
Soeben erleben wir die gefühlte 19. Facebook-Hysterie-Welle über uns hinwegziehen: OMFG*!!!
Denn: Man kann das Facebook-Profil bei Google finden!!!
Bei Google, der gar schri-schra-schröcklichen Datenkrake!!!
Ausgerechnet da!!! Jetzt kann man Hans' & Franz' und Himpelchens & Pimpelchens und SOGAR MEIN Facebook-Profil mittels unseres KLARNAMENS bei Google AUFFINDEN!!! AUF-FIN-DEN!!! Kraisch!!! Die Erkenntnis traf mich wie ein Schlag! Mein Gott!
Ich schloss mich 4 Tage in einem Bodentresor ein, las die einschlägigen Aufrufe von Profi-Hysteriken dazu auf Facebook und ernährte mich ballsttoffreich. WTFWJD** ging es mir wieder und wieder durch den Kopf, wie ein Mantra.
Geläutert kehrte ich ins Licht zurück.

1) Ob man jetzt bei Google oder direkt bei Facebook nach "Susanne Bäcker" sucht, ist ja wohl sowas von völlig Jacke wie Hose.
2) Social Media ist nun mal "mit Leuten". Tja, das ist scheiße, ja, ich weiß. Aber ihr könnt noch soviel winseln und wehklagen, et ändert doch nix dran!
3) Double facepalm, wenn ich sehe, wie Himpelchen & Pimpelchen auf Facebook ihre bisherigen Klarnamen nun rückwärts schreiben oder willkürliche Leerzeichen einfügen, damit sie "von außen" nicht mehr gefunden werden können.

Sagt mal: Geht's noch, ihr Pfeifen?

Euch Euer
Gninneh Suahgnilhüm
aka Henni Ng Mühli Ng Haus


  *) OMFG = Oh my fucking god
**) WTFWJD = What the fuck would Jesus do?


Dienstag, 26. Juni 2012

Formel E

bit.ly/Qc8Y7w 
Sie fahren im Kreis. Ihre Fahrer nennt man "Piloten". Ihre Motoren heißen "Triebwerke". Die machen 18.000 bis 19.000 Umdrehungen die Minute, haben 10 Zylinder, um die 3 Liter Hubraum und jubeln 60 bis 80 Liter Sprit mit 102 Oktan auf 100 km durch. Hinzu kommen noch dutzende Liter Motor- und Getriebeöl. Der ganze Kraftstoff wird fast komplett in CO2 und Brüll-Lärm umgewandelt. Vom Lautstärkepegel kann ein Formel-1-Feld einen Düsenjäger im Tiefflug überstimmen - unvorstellbar! Die "Anreise" der Fahrzeuge & Teams zum fernen Rennzirkus ist in der verheerenden "Öko-Bilanz" (Muahaha!) noch gar nicht mit enthalten.
Wichtig für das F1-"Flair" sind Abgase und Lärm, aber auch Heerscharen von Duttengreteln (
Link), die zu den Rennteams gehören (sicher, sicher; zwinker, zwinker), Magnumflaschen Champagner, Treppchen und verschwitze Zwergpiloten, die den Schampus von da oben verejakulieren, pardon, verspritzen.
Irgendwie ist das alles sowas von brutal 80er Jahre!

Wenn jetzt ein paar Liegeradfahrer und Öko-Schlunzen ihr obligatorisches "WARUM???" fragen, werden über kurz oder lang Himpelchen oder Pimpelchen superschlau darauf antworten: "Die betreiben quasi Forschung für die Automobilindustrie, damit unsere Autos immer besser werden."
Hey! Das wiederum finde ich ja total dufte!
Dann kann man ja jetzt den ganzen Schwachmaten-Zirkus von einer Saison auf die andere auf Elektro umstellen!
Formel E.
Wie cool.
Wie leise!
Und der europäischen Automobilindustrie würde es was bringen. Sie hat es nämlich ganz arg bitter nötig. Ein Berliner Unternehmer importiert nämlich gerade sparsame Elektrobusse aus China (lesenswert: Link), während deutsche Autohersteller immer noch daran herumtüfteln, wie um alles in der Welt sie ihre aus der F1 gewonnenen Erkenntnisse auf spritsparende Kleinwagenserien anwenden sollen.
Facepalm.


Mehr dazu: Link, die lähmendsten Sportarten der Welt: Blogbeitrag


Montag, 28. Mai 2012

Bio-Ovoid, 300 Sekunden

http://bit.ly/KANqPN
1992 konnte man sich vom Herd aus noch leichten Herzens zu seinem Frühstücksbesuch umdrehen und fragen: "Wer will alles ein Ei?" Dann erfuhr man anhand von Handzeichen und/oder Lautäußerungen, dass man z.B. fünf Hühner-Ovoiden zu kochen hatte. Dann nahm man dieselben aus der ALDI-Packung, ließ sie ins kochende Wasser gleiten und fischte sie allesamt nach sieben Minuten wieder heraus, abschrecken, fertig.

20 Jahre später.
Wer es heutzutage wagt, Gäste zu befragen, ob sie denn ein Ei wünschen, riskiert so einiges. Vor allem: Man fragt "ob" und bekommt Antworten, als hätte man "wie" gefragt...
"Ich hätte meins gerne 3 1/2 Minuten!", sagt Himpelchen.
"Ich möchte meins gerne 4 1/2 Minuten!", sagt Pimpelchen.
"Ich will meins voll hart!", sagt Butzelmann und meint 10 Minuten. Später fragt er nach einem Eierschneider.
Susanne Klickerklacker möchte ihr braunes Bio-Ei fünf Minuten und Inka Sonnensalz (Link) dazu.
Ich nehme mein Ei wie 1992 - sieben Minuten - oldschool, baby.

Vorgehensweise:
Ich empfehle, die Eier wie Lottokugeln an mehreren Stellen mit wasserfestem Edding mit "3,5", "4,5", "5", "7" und "10" zu beschriften und dann beim Kochvorgang stehenzubleiben. Gegebenenfalls gibt es noch Sonderwünsche wie Einpieksen oder "auf keinen Fall einpieksen", Abschrecken oder "auf keinen Fall abschrecken".
Während des Kochens diskutieren die Gäste angeregt, ob "Einpieksen" oder "Abschrecken" überhaupt etwas bringt oder nicht (Link). Alle spielen mit ihren Smartphones herum und suchen nach Argumenten.
Sobald ein Ei fertig ist, schaut der Gastgeber auf die Tabelle, ob er den Ovoiden abschrecken darf (oder nicht) und hastet zum entsprechenden Gast, damit es keine Beschwerden gibt, z.B. dass das 3 1/2-Minuten-Ei von Himpelchen nach weiteren 6 1/2 Minuten (Butzelmann) bitterkalt ist.
Natriumchlorid (Salzmühle, Kräutersalz, Fleur de Sel und Sonnensalz), Pfeffermühle, Maggi (für die alte 80) und Senf (Mittelscharf, Dijon, Honigsenf, Feigensenf) sind kommentarlos bereitzustellen, ebenso eine Kollektion von Eierlöffeln (aus Plastik, Horn, Perlmutt und Porzellan).
Anschließend bilden alle einen Stuhlkreis und diskutieren darüber.
Wenn es dunkel wird, müssen die Gäste leider nach Hause gehen.

Was helfen kann: www.eirechner.de (oder als App).
Und gute Nerven.


Dienstag, 24. April 2012

Bußgeld wegen Himpelchen & Pimpelchen

http://bit.ly/I62ZNY
Zeit Online schreibt: "Trotz Bußgelds - Immer mehr Autofahrer mit Handy am Steuer" (Link).
Das könnte am neuen Trend (*würg*) "In-Car-Living" (*kicher*) liegen (Link), denn immer mehr Deutsche verbringen immer mehr Zeit im Auto, pro Arbeitnehmer 330 Stunden im Jahr.
Und es könnte auch daran liegen, dass einen Himpelchen & Pimpelchen ständig wegen jedem Scheiß aufs Handy anrufen.


Mittwoch, 28. März 2012

www 18 - QR-Mania

http://bit.ly/41asjt 
Der QR-Code wurde 1994 von einem Tocherunternehmen von Toyota erfunden, für die Lagerhaltung.
Dann kamen die Smartphones. Along comes a Werbeblöddoofarsch und: Röng-Döng!!!
Mittlerweile gibt es QR-Codes aus Oreo-Keksen (Link), M&Ms (Link), LEGO (Link), Sand (Link) und ganze Läden, die aus nichts anderem als QR-Codes bestehen (Link).
Die Dinger werden auf Kühe (Link) gepappt, auf Kondome (Link), Schals (Link), Schmuck (Link), Weizenfelder und Hotels (Link) - hurra!
Hach!
Was für eine Marketing-Masche!
Das muss doch einfach die Moderne sein! Dann pappen wir die Dinger einfach überall drauf!
Aber dann ist da die Sache mit den "QR-Codes für Doofe": Man sieht so ein Ding, kramt sein Smartphone hervor, wischt es an, gibt den Freischaltcode ein, sucht die Barcode-Lese-Anwendung (wenn man sich schon eine "App" heruntergeladen hat), startet die Anwendung, dann heißt es zielen, warten, zielen, warten und Brrring! Schon nach 35,6 Sekunden hat man das Ding im Kasten und wird quasi umgehend auf die Seite mnml.com verlinkt. Doof nur, dass man diese opulente Adresse händisch binnen 8 Sekunden hätte eingeben können. Und dann ist die Webseite, die man aufruft, nicht einmal fürs Smartphone optimiert...
Oder die Dinger sind winzig, lächerlich unzugänglich oder bedecken gleich ganze Häuserfassaden, sodass man vier Stationen mit der Straßenbahn fahren muss, um sie theoretisch ganz drauf zu kriegen. Leider stehen dann jede Menge andere Häuser (ohne QR-Code) davor.

Und dann ist da noch was, denn Himpelchen und Pimpelchen weinen.
"Wäwäwäwäwä!!!", sagen sie.
Oh weh! Sie haben nämlich überhaupt kein Smartphone!
Was? Kein Smartphone? Im dritten Jahrtausend? Aber das ist doch absurd!
Äh, da fällt mir ein: Ich habe auch für mich völlig überraschenderweise ebenso keins...

Menno: Wenn ich also auf einer Webseite landen möchte, die mir was verkaufen will, dann muss ich tatsächlich noch Bannerwerbung im Internet anklicken. Oder von Hand w-w-w-.-a-m-a-z-o-n-.-d-e eintippen.
Wie brutal altmodisch bin ich denn?


15 QR-Code Fails: (hier klicken) oder mit dem Smartphone hier herumscannen:

QR Code


Samstag, 21. Januar 2012

Zucken, tief unterm Pathos

http://bit.ly/xYmsBk
"Adele ist soo toll!", sagt Himpelchen.
Und Pimpelchen meint: "Boah, die hat so dolle viel Stil!"
"Und die supa Texte!", sagt Butzelmann.
Leute, Leute, Leute!
Tsts!

Jetzt mal in echt.
Schaut man auf Google, dann scheint es heutzutage schon zu reichen, Anflüge von Stil zu simulieren, indem man daumendick Wimperntusche aufträgt, sich in lokale Wirkwaren wickelt und mit einer Mischung aus Vorwurf und Freudlosigkeit in die Kamera schaut (hier).
Brrr!
In der Ohrenpeitsche "Someone like you" jammert Adele sechs (6!) Mal "Sometimes it lasts in love, But sometimes it hurts instead" - was man anscheinend gar nicht oft genug wiederholen kann. Unterm Strich, Klartext: Mal gewinnt man, mal verliert man. Es werden wohl danke Adele ganze Philosophiebücher neu geschrieben werden müssen!!!
Muahahaha!
Da hilft es auch nicht, wenn man alles unter einer kilometerdicken Schicht aufgesetzem Pathos erstickt, wie seinerzeit Pompeji unter Asche begraben wurde. Auch wüstes Klaviergeklimper und ein bissi Jodeln reißen es nicht raus.
Und das Ohrenkrebs auslösende "Rolling in the deep"? Will wohl meinen: Da zuckt noch was, ganz tief unterm Pathos.
Shit happens.

"Da da da - Ich lieb dich nicht, du liebst mich nicht" - das war Dada, aber wenigstens nicht verlogen. Leute, wenn ihr heulen wollt, schneidet Zwiebeln und/oder hört euch eure alten Dido-Platten an, die sind auch scheiße.


Samstag, 24. April 2010

Glaubensbekenntnis


2009-11-22 Laid to rest
Originally uploaded by [ henning ]
[SPOILER: Gläubige jeglicher Coleur lesen bitte etwas Anderes als diesen Beitrag, danke, sonst heult gleich wieder einer]

Neulich war ich bei Menschen zu Gast, was zuweilen vorkommt.
Vor dem Essen wurde oldschool gebetet: "Komm Herr Jesu sei unser Gast, und segne was du uns bescheret hast, Amen." Ich muss ergänzend erwähnen, dass einer der besuchten Menschen erst sechs war und deshalb wohl der Hokuspokus abgezogen wurde.
In Augenblicken, in dem Theismus mein Leben streift, bin ich immer etwas verlegen. Angelegentlich schaute ich in diesem Fall auf meinen Teller und dachte daran, dass das Essen gerade dabei war, auszukühlen, während die beteten. (Da versucht die Lebensmittelindustrie unseren Nahrungsmitteln seit über 100 Jahren den letzten göttlichen Funken Natürlichkeit auszutreiben, und die Christenheit bedankt sich noch, naja, vielleicht ja für's Naturidentische.)

Nicht zuletzt meinem Katholischen Kindergarten (Blogbeitrag) verdanke ich es, dass es mir schon sehr früh so ging, dass ich eine Marienerscheinung als weitaus beunruhigender empfunden hätte, als eine Entführung durch Außerirdische (Blogbeitrag).

Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, wie das so ist mit einem Schöpfer. Diese YPS-Urzeitkrebse habe ich nämlich auch mal gehabt. Ich habe die Eier ins vorher penibel gesalzene Wasser geschüttet. Dann habe ich alle halbe Stunde nachgesehen. Bis es sowas von todsterbenslangweilig war, denn es ist ja gar nix passiert. Und dann hab ich die Plempe einfach vergessen. Mom hat eine Woche später das trübe Biotop ins Klo entsorgt - so war sie!
Mir als Gott ging's letztendlich am Arsch vorbei, was aus den Krebschen wurde, ob sie mich anbeteten oder ob sie auf einer Stippvisite in der Kanalisation waren.
Ob man sich also jetzt artig für Speis & Trank bedankt, koscher schlachtet, ob man Ungläubige steinigt, Frauen verschleiert, Ketzer foltert, dänische Karikaturisten meuchelt, Mädchen beschneidet, Städte plündert und brandschatzt, kleine Mützchen trägt, Hexen verbrennt, Schweine für unrein hält oder Andersgläubige verfolgt, weil gerade irgendwelche geweihten Hostien bluten - dem lediglich gedachten Gott geht das alles letztendlich am metaphysischen Arsch vorbei und früher oder später heißt es für trübe Biotop sowieso: Ab ins Klo!

Und dann gibt es diese "ernsthaften" Diskussionen mit Gläubigen - gähn!
Manchmal sage ich dann so Sachen wie "Ey, ich habe gar keine Seele!"
Himpelchen und Pimpelchen antworten dann reflexartig, der Eine: "Au weh!", der Andere: "Das kannst du doch gar nicht wissen!", darauf ich: "Rehe haben doch auch keine Seele!", darauf Pimpelchen wieder: "Auch das kannst du doch gar nicht wissen!"
Gegen so Vögel kommt man nur mit einem Mittel an: "Weißt du was? Du kannst sie geschenkt haben, meine Seele, ich brauche sie nämlich nicht!"
Dann ist immer Ruh!
Über allen Wipfeln.

Und wenn ich tot bin, bin ich tot, bin ich tot - basta!

Oder Pasta:
Für alle, die mal wirklich was ganz Anderes ausprobieren wollen, empfehle ich die Religion des Pastafarianismus, die das Fliegende Spaghettimonster (FSM) anbetet.
Das spricht mich an - ganz spontan!

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Dienstag, 16. Februar 2010

Lifestyle 31 - Gemüse-Golem

Seit McDonald's im April 2005 den "Gemüse Mac" aus dem Programm genommen hat, gab es als Alternative nur den McChicken.
War Spaß.
Nach dem Farb-Rebranding der Corporate Identity auf grün hat sich der dämonische Ronald McDonald nun überlegt, dass es allen Anstrengungen zum Trotz weltweit noch immer Milliarden Vegetarier gibt - die meisten allerdings, weil sie sich Fleisch nicht leisten können. Daraufhin haben sich die total urst grünen McDonald'sons gedacht: Na gut! Fünf Jahre sind genug! Und haben wieder was für Vegetarier ins Programm genommen: den zu 100 % vegetarischen Veggieburger zu 1,10 EUR!
Tadaaa!
Man sehe und staune: Bitte Link klicken.
*hüstel*
Da waren in der Werbeagentur wirkliche Kenner der Materie am Werk: Ein vor dem Esser erschöpft zusammenbrechender Gemüse-Golem - buahaha!
Das Gemüsetier wird der Zielgruppe mal so richtig Appetit machen!
Man hätte noch große, traurige Augen dranmachen sollen.
Ich höre Himpelchen und Pimpelchen schon mit heiseren Stimmchen skandieren "Rettet den Gemüse-Golem! Esst kein Gemüsetier!"
Lasst's euch schmecken!

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Freitag, 5. Februar 2010

Bürogeplänkel 16 - Buchhaltung


Columnar pad
Originally uploaded by bjmccray
In der Berufsschule habe ich im Fach Rechnungswesen noch etwas über Konten und buchen gelernt. "Keine Buchung ohne Beleg" hieß es. Und, dass ein "gezogener Wechsel" eine Tratte ist.
Das hatte ich ja schon fast vergessen!
Buchhaltungstrolle saßen damals noch in finsteren Katakomben beim Schein von Fischöllampen in endlos scheinen wollenden Bankreihen, riesige ledergebundene Folianten vor sich und kratzten mit ihren Gänsekielen Zahlen in die Bücher. Die Sepia-Tinte wurde mit Sand abgelöscht, hie und da knallte eine Peitsche, man hörte den unterdrückten Schrei eines Buchhaltungs-Trolls.
So war das noch 1987!

2010: So kenne ich das aus dem Berufsalltag mit einem sehr großen Unternehmen:
Mittlerweile hat die Moderne Einzug in das Buchhaltungswesen gehalten: Buchhaltungen sind mittlerweile lichte Orte, es gibt Fenster, Licht, Heizungen und sogar fließendes Wasser! Und das Aller-Aller-Beste ist: die Buchungen werden automatisch vom Computer gemacht!
Hurra!
Doch ach! Manchmal läuft sogar im Paradies etwas schief! Oje! Dann melden sich die undankbaren Himpelchen und Pimpelchen sofort bei der Buchhaltung und meckern über eine Fehlbuchung!
Bei diesem Telefonat mit einer Buchhalterin, die vielleicht Frau Waschmaschinewski heißt, erfahren sie dann, dass die Buchhaltung hier mal überhaupt nicht zuständig ist! Bei Fehlern ist die Buchhaltung nämlich nie-nie-niemals zuständig! Das weiß doch jeder! Himpelchen und Pimpelchen sollten sich besser an irgendwen wenden, aber doch bitte nicht an die Buchhaltung!

Das ist so überaus erstaunlich! Denn wenn sich alles automatisch bucht und bei Fehlern die Buchhaltung nicht zuständig ist, ja Herrgott!, was machen die denn da den ganzen Tag?

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Freitag, 8. Januar 2010

Bürogeplänkel 14 - Unternehmerisches Risiko

Wie bereits in einem älteren Post erwähnt, hat der Schwager eines Bekannten in einem anderen europäischen Land einen Cousin 2. Grades. Dieser wiederum arbeitet in einem Unternehmen. Und die sogenannte Finanzkrise machte auch vor diesem Betrieb nicht Halt. Es war vor ziemlich genau einem Jahr, da hatte der Hauptauftraggeber dieses Unternehmens wiederum von seinem Hauptauftraggeber den Geldhahn etwas zugedreht bekommen. Das gab es nun nach unten weiter, kapitalistische Gepflogenheit eben. Statt tatenlos Entlassungen entgegenzusehen, schnürte ein Großteil der Belegschaft der betroffenen Firma den Gürtel enger, verzichtete befristet auf Gehalt.
Es war ein berauschender Akt der Solidarität!
Zwei Tage später fuhr der Chef des Unternehmens mit einem brandneuen, sehr großen BMW auf den Hof.
Die solidarischen Mitarbeiter standen an den Fenstern, sie hielten sich noch immer solidarisch an den Händchen. Mit hervortretenden Äuglein glotzten sie auf den darunterliegenden Parkplatz, drückten sich die Näschen an den Scheiben platt und machten dabei Gesichtchen, als würden sie an Essigschwämmchen lutschen. Himpelchen und Pimpelchen weinten sogar, fühlten sich total dolle betrogen.

Tatsächlich ist es so: Wenn der Unternehmer auch in Zeiten der Krise nicht so recht weiß, wohin noch mit der ganzen Kohle und das vielleicht etwas unbedarft zu Schau stellt, dann handelt es sich hierbei um das sogenannte »unternehmerische Risiko«.
Ach so.

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Dienstag, 5. Januar 2010

ru24: www 10 - Mecker, mecker, mecker!


facebook
Originally uploaded by pshab
Man kann auf Facebook z.B. auch Nachrichten von Spiegel Online (SPON) abonnieren. Täglich scheinen dann sporadisch Meldungen aus den verschiedenen Ressorts auf, bunte Mischung, wie HARIBO COLOR-RADO.
Natürlich interessiert nicht jeden immer alles, das liegt in der Natur der Sache.
Doch wer wäre der Deutschen, nähme er das nicht sofort zum Anlass, ein Fass aufzumachen?
Unmittelbar melden sich Himpelchen und Pimpelchen empört zu Wort:
HIMPELCHEN: Ok, jetzt reichts. "SPIEGEL ONLINE verbergen". Klick.
...
PIMPELCHEN: DAS soll eine Eilmeldung wert sein? ... was ist mit dem Sack Reis in China?
...
BUTZELMANN: Ey, was geht? Wenn das eine Eilmeldung ist, dann kann ich mir das mal locker sparen, Mann. "Mich als Fan entfernen" Klick.
Das ist doch sehr traurig!
SPON wird sich die Augen ausweinen!
Schreibt jemand wütende Leserbriefe an eine Zeitung, weil sie einen Sportteil oder ein Feuilleton hat?

Manchmal kommt bei Facebook auch ein SPON-Beitrag, vielleicht sogar eine +++Eilmeldung+++ zum Thema "Google". Dann...
Dann ist niemand empört, dass es ihn nicht interessiert. Weil Google benutzt schließlich jeder. Nur wohin jetzt mit der allergerechtesten Empörung?
Genau!
Sofort sind Himpelchen und Pimpelchen wieder zur Stelle:
HIMPELCHEN: Voll die Datenkrake! Die sammeln doch mehr Daten über uns als alle Geheimdienste zusammen!
...
PIMPELCHEN: Google spioniert uns total aus! Voll gemein!
...
BUTZELMANN: Big Brother, Mann, sag ich, schlimm die Brüder, echt, zum Kotzen!
Hey Leute!
Schon gemerkt?
Einen Tod müsst ihr nämlich sterben!
Entweder, jemand weiß nichts über euch, dann dürft ihr euch nicht über Meldungen wie "Eisschnellläuferin: Pechstein darf in Salt Lake City starten" oder "Wechsel an Konzern-Spitze: GM-Chef Henderson gibt auf" aufregen. Woher soll denn jemand wissen, dass genau das euch einen feuchten Kehricht interessiert?
Und wenn jemand exakt dem vorbeugen will, auf dass er eine vage Ahnung bekäme, wie es in eurem finsteren, kleinen Oberstübchen so tickt, dann ist er eine ganz doll schlimme Datenkrake.
Ihr seid doof, glaube ich.


Freitag, 1. Januar 2010

www 9 - Domain-Weltmeister der Herzen


Du bist doof!
Originally uploaded by txtblogger
Seit einiger Zeit ist es amtlich:
"Mit dem Ende des Jahres 2008 sind wir Deutschen nicht mehr länger Weltmeister in Sachen Domains. Künftig steht .cn an erster Stelle, China ist damit neuer Domainweltmeister." (Quelle)
82 Millionen Deutsche waren weltweit also Domainweltmeister (will meinen, in keinem anderen Land der Welt gab es so viele registrierte Homepages), bis sie von 1,3 Milliarden Chinesen mit .cn vom Platz gefegt wurden. Ich finde, wir haben uns gegen eine gelbe Übermacht im Verhältnis 1:16 gut gehalten!
Aber um welchen Preis?
Denn mittlerweile haben Hans und Franz eine eigene Homepage (www.hansundfranz.de), Himpelchen spielt mit Pimpelchen Gesellschaftsspiele (www.himpelchen.de) und so geht das immer weiter!
Fakt ist: Nimm ein beliebiges deutsches Wort, egal wie hirnrissig es ist, setze ein "www." davor und ".de" dahinter, gib das in der Zeile deines Browsers ein und drücke Enter.
Ich habe das mit folgenden Wörtern versucht und bin meistens sofort fündig geworden:
www.pups.de, www.hirni.de, www.ruelpser.de, www.achselhaar.de, www.blitzbirne.de, www.ohrenschmalz.de.
Gott! Es gibt ja jeden Scheiß!
Das schmerzt doch!
Mein absoluter Schlaumeier-sind-auch-Idioten-Favorit ist: www.skrotum.de (Skrotum ist das Fachwort für "Hodensack") als Verlinkungs-Page für einen Fliesenfritzen und einen Fußballverein.
Und mein persönlicher brüllender-Schwachsinns-Favorit, bei dem sich mir echt die Zehennägel aufrollen, ist: www.autohaus-toeff-toeff.de, vermutlich ein Autohaus für dreijährige Vollidioten.

OK. Aber jetzt sind die Chinesen dran.
www.feng-shui.cn ist schon mal vergriffen - Überraschung!
Aber sicherlich werden wir weiterhin "Weltmeister der Herzen" sein, wie immer.

P.S.: ru24-Mördertipp: Die Domains www.treppenhausklo.de und www.rattenschiss.de sind noch frei - ran!!!

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Mittwoch, 25. November 2009

www 7 - Märchen-Transplantation


Rotkäppchen I
Originally uploaded by GretchensFrage
Wenn man bei Facebook Mitglied ist, dann erfährt man nicht nur, was Himpelchen und Pimpelchen so machen, z.B.: "Himpelchen gießt gerade seinen Kaktus namens Jürgen" oder "Pimpelchen hat hinter seinem Kühlschrank einen Flusen gefunden, der ganz doll aussieht wie Fidel Castro", sondern es gibt zu allem Überfluß noch Tamagotchis (*zeitshredder!!!*), Glücksnüsse, allerlei Orakel, urst freundliche Winkekatzen und etliche Quizzes, z.B.:
Henning nahm am "Welche MÄRCHENFIGUR bist du?"-Quiz teil und erzielte folgendes Ergebnis: Rotkäppchen
"Häh? Was? Große Zähne?" Leider bist du etwas schwer von Begriff, trotzdem (oder gerade deshalb) genießt du aber das volle Vertrauen deiner Mitmenschen. Wenn ein Korb voller Essen unbeschadet von A nach B transportiert... werden soll – dann bist du die Person der Stunde! Schließlich geht ja dann am Ende doch irgendwie immer alles gut...
Nun ja. Normalerweise sollte man so etwas nicht zu ernst nehmen, normalerweise...
200 Therapiesitzungen später habe ich eine Märchen-Transplantation bezahlt bekommen - gottlob! Die Krankenkasse meines Vertrauens hatte tatsächlich eingesehen, dass ich eindeutig im falschen Märchen-Körper steckte.
Jetzt bin ich der Bär aus Schneeweißchen und Rosenrot.

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Freitag, 21. August 2009

ru24 Wissen 1 - Kondome mit Himbeergeschmack

Dank eines Artikels auf Spiegel-Online weiß ich jetzt Folgendes: "Das Zentrum unserer Milchstraße schmeckt nach Himbeere".
"Hmmmh, super! Lecker!", rufen jetzt alle kleinen Geister aufgeregt.
Grrr!
Jetzt mal in echt: Dass auf Wissenschaftsseiten für Himpelchen & Pimpelchen nur Wissen kolportiert wird, das sie mit ihrer begrenzten Weltsicht auch begreifen können, ist schon klar. Aber wohin soll ich jetzt mit dieser nutzlosesten aller nutzlosen Informationen? Ich werde sie bis an mein Lebensende behalten, auch wenn sie meiner Lebenswirklichkeit so weit entrückt ist wie Darth Vaders Pornosammlung! Jetzt kann ich also, wenn ich mal nicht einschlafen kann, herumspinnen, was es dort in der Unendlichkeit vielleicht alles Himbeeriges geben könnte, zum Beispiel:

1) 97,4 Trilliarden Kondome mit Himbeergeschmack,
2) ein gefrorener Würfel Berliner Weisse Himbeer mit einer Kantenlänge von 1.666 astronomischen Einheiten,
3) ein halbkugelförmiger Himbeerwackelpudding mit einem Durchmesser von 3,1415 Lichtsekunden,
4) Eine zwei Lichtminuten lange Wurst Blendi-Zahncreme,
usw.

Was für ein Quatsch!
Ich war so frei, mal eine interssante Liste von Informationen aufzustellen, die mich als Mensch nicht nur selbst betreffen, also Teil meiner eigenen Lebenswirklichkeit sind, sondern, wenn ich sie nie mehr vergesse, sie mich tatsächlich auch bereichern.
Also: Wenn euch der Sinn nach solchem steht:

  • "Das einzige Organ des menschlichen Körpers, dessen Steuerung direkt unserem eigenen Willen unterliegt, ist der Bewegungsapparat." (Quelle)
  • "Der einzige Teil des menschlichen Körpers, der keine Blutversorgung hat, ist die Hornhaut des Auges. Sie nimmt ihren Sauerstoff direkt aus der Luft auf." (Quelle)
  • "Insulin ... ist ... das einzige Hormon des menschlichen Körpers, welches Körperfett aufbaut und dafür sorgt, dass das Fett in den Depots bleibt." (Quelle)
  • "Das Kiefergelenk ist das einzige Gelenk des menschlichen Körpers, das aufgrund seiner besonderen Konstruktion nicht nur eine Scharnierbewegung ausführt, sondern es kann sich seitwärts, nach vorne und nach hinten bewegen." (Quelle)
  • "Die Klitoris ... ist das einzige Organ des menschlichen Körpers, das ausschließlich der Lust dient." (Quelle)
  • "Der [Fingermuskel] musculus lumbicalis ist der einzige Muskel des menschlichen Körpers, der beidseitig in einer Sehne endet." (Quelle)
  • "Das menschliche Ohr ist das einzige Organ des menschlichen Körpers, das keine Schlafphase zeigt." (Quelle)
  • "Die Schilddrüse ist das einzige Organ des menschlichen Körpers, das sein Hormon auf Vorrat produzieren kann." (Quelle)
  • "Die Zunge ist ...der einzige Muskel des [menschlichen] Körpers, der nur an einem Ende befestigt ist." (Quelle)
  • "Das Zungenbein ist der einzige Knochen des menschlichen Körpers, der nicht durch synoviale Gelenke oder Nähte mit Nachbarknochen verbunden ist." (Quelle)


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Mittwoch, 22. Juli 2009

Bürogeplänkel 3 - Wespe


wespe
Originally uploaded by mat300
Vom benachbarten Vierertisch im Büro kamen kleine Geräusche. So hatte ich mir die Geräuschkulisse vorgestellt, wenn Gibbons sich paaren. Tatsächlich saßen da keine baumbewohnenden Primaten. Auch hatte gerade niemand Sex. Vielmehr zappelte dort eine Kollegin herum, warf ihre Arme schlaksig und erratisch in die Luft, sprang wie ein Flummi von hier nach da und verzog dabei arg das Gesichtchen. Dabei stieß sie in unregelmäßigen Abständen diese Gibbon-Paarungslaute aus. Nach einer Weile kam ich dahinter: Eine ganz dolle böse Vespinae hatte ihren Weg ins Büro gefunden und bedrohte das Leben der Kollegin, die jetzt zu allem Überfluss begann, mit ihren Büroutensilien um sich zu schlagen.
Das alles wegen einer (1) Wespe.
Jetzt mal in echt: Wir sind doch schon alle 3x7. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass einen die Papier-WG-Bewohnerin überhaupt sticht, wenn man NICHT in der Luft herumwästert wie ein Derwisch auf Speed? Und wie schlimm wäre es denn, wenn man wirklich mal gestochen würde? Mehr als *pieks* - "Autsch! Verdammt!" würde das doch nicht!
Himpelchen und Pimpelchen werden jetzt wie immer superschlau anmerken: "Und wenn man allergisch ist? Was ist dann?"
Hey, Leute!
"In Deutschland sterben nach der amtlichen Todesursachenstatistik etwa 40 Menschen pro Jahr an den Folgen von Insektenstichen." (Link)
Es war in 2008 somit 113x wahrscheinlicher, ein Verkehrstoter zu werden.
Und wenn man an einem Wespenstich stirbt, das merkt man dann schon.
Ihr Luschen.


P.S.: Eine Freundin (C.) meinte, die Grundangst, die die Leute hätten, wäre, eine Wespe einzuatmen. Hmm? Durch die Nase? Eher doch wohl beim unwürdigen Herumkreischen.
Die Sorge ist berechtigt: "Wäwäwäwäwä..." - *gulp!*


Sonntag, 19. Juli 2009

Heimat 1 - Geschnitten, nicht am Stück

In 42477 Radevormwald lebe ich seit meiner Geburt, inmitten der grünen Hügel des Bergischen Landes. Bis vor kurzem hielt ich es für einen uninteressanten, unspektakulären 23.426-Seelen-Ort. 42 Jahre lang habe ich das gedacht. Nun, eine Stadt, in der es diese Überschrift auf die Titelseite des Lokalteils der Bergischen Morgenpost schafft (13.07.09), kann einen eigentlich nicht mehr überraschen: »Elfjähriger bricht sich beim Radfahren den Arm.«
So dachte ich.
Wie ich mich geirrt hatte!
Doch erst einmal zum beliebten Radevormwald-Frage- und Antwortspiel. Viele, die nicht in dieser verregneten Ecke der Republik leben, haben den Ortsnamen irgendwann schon einmal irgendwo gehört. Sie waren nur nicht davon ausgegangen, dass es sich um ein einziges Wort handelt.
»Am Stück?« ist der häufigste Ausruf des Erstaunens darob von Himpelchen oder Pimpelchen.
»Oui. Nicht geschnitten, am Stück.«
Die nächste, meistgestellte Frage ist: »Warum lebst du noch da?«, wobei die Worte ›noch‹ und ›da‹ überaus betont ausgesprochen werden, der Sprecher sich aber nicht wirklich darauf einigen kann, welches der beiden Worte er stärker betonen soll als das Andere.
Was soll ich sagen? Ich hatte seit jeher gedacht, dass das Schicksal mich eines Tages an andere Gestade spült, allerdings ist Karma de facto ein launisches Luder. Als Killer-Argument trumpfe ich mit meinen 190,00 EUR Miete für die 49 m²-Wohnung auf. Die häufigste, total entrüstete Frage, die dann kommt, ist: »Aber doch bitte kalt, oder?«, »Ja«, antworte ich gemeinhin, »aber mit Garten. Und Parkplatz vor der Tür. Und nur 11 km bis zur Arbeit.«
»Und was machst du denn da so?«, wird die nächste Frage abgespult.
»Wohnen. Einkaufen. Kino«, erwidere ich.
»Aber weggehen und Freunde treffen kann man da ja wohl nicht?«, fragt dann Himpelchen oder Pimpelchen suggestiv.
»Weggehen und Freunde treffen mache ich alles in Wuppertal.«
»Aha«, sagt dann einer der beiden, was in der Regel dann nicht sehr überzeugt klingt.
So stereotyp verliefen diese Gespräche immer, bislang.
Doch dann hat sich mein gesamtes Weltbild verändert.
Durch bloßen Zufall bin ich darüber gestolpert, dass an genau diesem Ort vor 46 Jahren eine spektakuläre Erfindung gemacht worden ist. Eine Erfindung, ohne die die Moderne, wie wir sie kennen, vielleicht nie stattgefunden hätte. Voller Stolz darf ich es verkünden: Anno 1963 hat Friedhelm Selbach in Radevormwald den elektrischen Currywurstschneider erfunden.
Geschnitten, nicht am Stück, Baby!!!
Wer hätte jetzt nicht das typische Röngel-döngel-döngel im Ohr?
Wenn mich nun Himpelchen oder Pimpelchen noch mal fragen sollten, warum ich da noch lebe, dann kann ich ihnen entgegenschleudern: »Weil dort eine große Erfindung gemacht worden ist, die auch dein Leben verändert hat!«
Ich denke, das wird in Zukunft als Erklärung voll und ganz ausreichen.

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